Das Leben ist zu kurz für schlechtes Essen. Erst recht, wenn man auf Diät ist.

Rhabarber-Buttermilch-Kuchen

Rhabarber-Buttermilch-Kuchen

Seid gegrüßt, liebe Kalorienzähler und solche, die es (nicht) werden wollen,

Rhabarber ist toll, aber ich kenne niemanden, der ihn ohne zusätzliche Süße essen könnte. Als Kompott und im Kuchen, gerne – aber pur?! Brrrrr! Da meine Erfahrungen mit Zuckerersatzstoffen wie Stevia bisher nicht so lecker waren, komme ich dann halt doch immer wieder zum Zucker zurück, wenn es darum geht, den Rhabarber zu verarbeiten. Kommt dann noch, wie in vielen Rezepten üblich, ein Klotz Butter mit in den Teig, sehe ich das Stückchen, das ich mir gönnen darf, sukzessive vor meinem inneren Auge zusammenschrumpfen, bis nur noch ein würfelgroßes Etwas übrig ist. Grmpf. Gibt es eben keinen Rhabarber.

Vorgestern allerdings habe ich auf dem Heimweg, als ich bei meinen Eltern vorbeigeflitzt bin, welchen mitbekommen. Sechs schöne, knackige Stangen, die danach geschrien haben, zu Kuchen verarbeitet zu werden. Weil wir gestern sowieso den ganzen Tag auf der Couch gegammelt haben (Bollerwagen-Ausweichen gehört nicht zu meinen liebsten Disziplinen bei Fahrradtouren, außerdem musste ich mich nach den 40km von vorgestern dann doch mal ein bisschen erholen), habe ich die Zeit genutzt und ein bisschen Rezept-Recherche betrieben. Hängen geblieben bin ich bei diesem Rezept auf Chefkoch – es klang total simpel und bestand (nachdem ich es auf eine Springform runtergerechnet und die Zutaten etwas angepasst hatte) die Kalorienberechnungsprobe, so dass ich als einzig produktive Handlung des Vatertages diesen superleckeren Kuchen gebacken habe & mein modifiziertes Rezept nun gerne mit euch teilen möchte.

Ich könnte mir übrigens auch gut vorstellen, dass dieses Rezept mein neues Standard-Obstkuchen-Rezept werden könnte, denn es schmeckt sicher auch mit Äpfeln. Oder Kirschen. Oder oder oder… 😉 Knapp 150 Kalorien pro Stück sind ja dann doch zum Kaffee mal drin!

Rhabarber-Buttermilch-Kuchen

Du brauchst für eine 28cm-Springform (12 Portionen):

  • 300g Rhabarber, geputzt und in Scheiben geschnitten (nicht abgezogen, zumindest, wenn er jung & knackig ist! 😉 )
  • 200g (Dinkel-) Mehl
  • 1 gestr. TL Natron
  • eine Prise gemahlene Vanille
  • 100g + 15g + 15g Rohrohrzucker
  • 200ml Buttermilch
  • 2 Eier
  • 40ml Sahneersatz 7%
  • 15g Butter
  • 20g gehobelte Mandeln

Den Rhabarber waschen, putzen und in dünne Scheiben schneiden. Mit 1 EL Rohrzucker (15g) in einer Schüssel vermischen und beiseite stellen. Den Ofen auf 180°C Heißluft vorheizen.

Die Eier und 100g Zucker in eine Rührschüssel/ die Küchenmaschine geben und schaumig schlagen. Mehl mit Natron & Vanille vermischen und abwechselnd mit der Buttermilch nach und nach zur Eier-Zucker-Mischung geben und alles insgesamt ca. 3 Minuten gut verrühren, dass ein cremig-zähflüssiger Teig entsteht.

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte (und je nach Intaktheitsgrad der Beschichtung leicht gefettete) Springform geben und verlaufen lassen, den Rhabarber darauf geben und im vorgeheizten Backofen 20 Minuten backen. Nach diesen 20 Minuten die Mandeln mit dem verbliebenen EL Zucker vermischen und auf dem Kuchen verteilen. Weitere 15 Minuten backen.

Nach Ende der Backzeit die Butter im Sahneersatz schmelzen (2-3 Minuten bei 600 Watt in der Mikrowelle z.B.) und mit einem Esslöffel über dem Kuchen verteilen. Den Kuchen abkühlen lassen und dann anschneiden & servieren.

Du hast das Rezept nachgekocht, ein Foto davon gemacht und es auf Instagram gepostet oder du hast es vor? Ich würde mich extremst freuen, wenn du den Hashtag #kochenmitderdicken verwendest – dann finde ich dein Meisterwerk direkt! 🙂

Lass es dir schmecken! 🙂

❤️💛💚 Alles Liebe 💚💛❤️

Kristina

Nährwerte

kcal pro Stück
Fett Kohlenhydrate (davon Zucker) Eiweiß
146 kcal 3,8 g 24 g (1 g) 4,1 g

Die hier aufgeführten Angaben sind als Hilfsmittel gedacht und ich übernehme für diese keine Garantie. 😉

// @mimi_ela // @magda_goes_fit //



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