Das Leben ist zu kurz für schlechtes Essen. Erst recht, wenn man auf Diät ist.

Apfelbrot

Apfelbrot

Seid gegrüßt, liebe Kalorienzähler und alle, die es (nicht) werden wollen,

heute wird’s mal wieder so richtig #hälsy, denn es gibt mal keine Donauwelle, keine Bienenstich-Törtchen und keinen Ameisenkuchen mit viel Fett und Zucker, stattdessen backen wir sehr gesund und mit vielen tollen Zutaten ein herrlich-saftiges Apfelbrot. 🍎🍏 „Wtf?! Äpfel + Brot?“, wäre jetzt sicherlich eine denkbare Reaktion vor den Bildschirmen und ich muss euch recht geben, ich wäre auch extremstens irritiert gewesen, wäre mir nicht schon die Möglichkeit, Bananenbrot zu backen (und #bananabread ist nicht nur auf Instagram derzeit scheinbar in aller Munde) bekannt und Apfelbrot damit quasi die logische Konsequenz für arme Menschen wie mich, die die wenigen reifen Bananen 🍌🍌, die sie in ihren vier Wänden zu stande kriegen (weil sie vorher gerne vom Mann vernichtet werden, #isklarne?) dringend für Nicecream brauchen. #manmussprioritätensetzen 😁

Aber Schrumpeläpfel, die kriegt man hier im Haushalt problemlos hin. Man muss nur ein Säckchen voll kaufen, sie zwei oder drei oder vielleicht auch sechs Wochen lang aus den Augen verlieren und – huch! – schon sind sie schrumplig, im Gegensatz zu den Bananen sind sie nämlich gerade nicht so im Trend und dann will sie natürlich erst recht keiner mehr essen, der sie schon knackig nicht wollte. Aber es gibt ja – wie schon erwähnt – Instagram und Instagram hat gute Ideen, genauer gesagt hat die liebe @scheibenschubser gute Ideen. Apfelbrot backen nämlich. Und als ich das bei ihr gesehen hatte, wollte ich dringend auch Apfelbrot essen und damit den kleinen, süßen Schrumpeläpfeln einen fabulösen letzten Auftritt bescheren.

Nach kurzen Rezeptrecherchen auf diversen üblichen Rezeptplattformen, ein paar krakeligen Notizen mit viel Phantasie und dem Anspruch, da „mehr gesundes“ reinzupacken, ist folgendes Rezept rausgekommen, das ich euch wärmstens empfehlen möchte. Apfelbrot schmeckt nämlich nicht nur superlecker als Nachtisch & Müsliriegelersatz und macht satt – es verleiht auch noch ganz eindeutig Superkräfte!

Also, worauf wartet ihr? Nachbacken! 😉

Apfelbrot

Du brauchst für 1 große Kastenform (ergibt ca. 1 kg Apfelbrot):

  • 650g geraspelte Äpfel
  • 150g (Dinkel-) Mehl, mit Vollkorn funktioniert es sicher auch
  • 70g Weizenkleie
  • 100g Haferflocken, Kleinblatt
  • 100g gemahlene Haselnüsse
  • 100g Rosinen (wenn du keine magst, kannst du sie entweder durch 100g getrocknete Cranberries oder durch 100g grob gehackte Walnüsse ersetzen, mit den Nüssen hat das Brot allerdings etwa 35kcal pro 100g mehr)
  • 20g Rohrohrzucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Natron
  • nach Belieben 1 EL Rum, ersatzweise Apfelsaft

* Das waren bei mir 10 kleine, allerdings auch schon etwas schrumpelige Kameraden. Aber keine Angst, du musst nicht erst warten, bis sie schrumpelig sind. Von ihren knackigen Freunden brauchst du allerdings weniger als 10.😏

Den Backofen auf 180°C Heißluft vorheizen.

Die Äpfel schälen und raspeln, ich nehme dazu die gröbere Raspelseite einer gewöhnlichen Vierkantreibe. Alle Zutaten außer dem Rum in eine große Schüssel wiegen und etwa drei Minuten kräftig kneten, damit ein schön gleichmäßiger und vom Saft der Äpfel durchdrungener Teig entsteht, der gut zusammenhält. Den Rum dazugeben und nochmal 2 Minuten kneten.

Eine große Kastenform (ca. 35cm Länge) mit Backpapier auslegen und den Teig hineinfüllen, dabei schön zusammendrücken, denn da kein Ei oder zusätzliches Fett verwendet wird, fällt er auseinander, wenn er nur hineingeschichtet wird. (Keine Sorge, saftig und locker wird das Brot trotzdem). Die Oberfläche des Teiges einigermaßen ebnen, damit er gleichmäßig backen kann und auf mittlerer Schiene in den vorgeheizten Ofen schieben.

Das Brot hat insgesamt eine Backzeit von 75 Minuten, wobei man die Hitze nach etwa 20-30 Minuten auf 160°C reduzieren kann. Ein guter Anhaltspunkt ist, wenn es aussieht, als hätte das Brot schon eine leichte Kruste bekommen.

Das Brot nach dem Backen mit dem Backpapier aus der Form nehmen, erst eine Weile auf einem Rost abkühlen lassen und dann das Papier vorsichtig abziehen. Damit das Brot schon saftig bleibt, sollte es am besten in Plastik verschlossen aufbewahrt werden.

Zur Haltbarkeit kann ich leider (noch) keine Angaben machen, werde dies aber nachholen, sobald ich Erfahrungswerte gewonnen habe. 😉

Du hast das Rezept nachgekocht, ein Foto 📷 davon gemacht und es auf Instagram gepostet oder du hast es vor? Ich würde mich extremst freuen, wenn du den Hashtag #kochenmitderdicken verwendest – dann finde ich dein Meisterwerk direkt! 🙂

Lasst es euch schmecken! 🙂

❤️💛💚 Alles Liebe 💚💛❤️

Kristina

Nährwerte

  • 239kcal pro 100g
  • 7g Fett
  • 34g Kohlenhydrate
  • 7g Eiweiß

Die hier aufgeführten Angaben sind als Hilfsmittel gedacht und ich übernehme für diese keine Garantie. 😉



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