Das Leben ist zu kurz für schlechtes Essen. Erst recht, wenn man auf Diät ist.

Gemüseliebe: Ratatouille-Salat

Gemüseliebe: Ratatouille-Salat

Seid gegrüßt, liebe Kalorienzähler und solche, die es (nicht) werden wollen,

ich liiiiiiebe Gemüse! Nein, ich sage das jetzt nicht, weil ich auf Diät bin, wir hatten früher zu Hause einen riesigen Garten und von Rettich bis Kräuter für Frankfurter grüne Soße, von frischen Tomaten oder Paprika bis zu Salatgurken, die man größentechnisch als Baseballschläger hätte nutzen können, es gehörte einfach dazu, dass das, was gerade wuchs, auch gegessen wurde. Frisch oder eingemacht, wenn möglich roh und ansonsten – ja, jetzt sind wir beim Nachteil angekommen – von Omma totgekocht. Denn dünsten und blanchieren gehören nicht gerade zu den liebsten Kochtechniken der Nachkriegs-Hausfrauengeneration, da wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen und der Wirsing auch mal blanchiert, durch den Wolf gedreht und nochmals in Mehlschwitze zu Brei aufgekocht. Es schüttelt mich heute noch.

Deswegen bemühe ich mich um möglichst würdevolles Gemüsesterben in meiner Küche. Vor allem muss es abwechslungsreich sein, seit ich selbst koche und weiß, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, finde ich es umso schlimmer, dass die meisten Gemüsesorten bei mir als Kind nur in einer gekochten Variante verankert waren. Welch Verschwendung!

Momentan habe ich eine Phase, in der ich Gemüse total gerne mit wenig Öl vermenge und im Ofen röste. Supergerne mache ich das momentan mit Zucchini (die werden dann herrlich süß!) oder Brokkoli (hach, wenn die Röschen oben leicht bräunen und knusprig werden, ein Gedicht!), aber wirklich überzeugt hat mich die Variante, die ich euch heute gerne vorstellen möchte: Da werden nämlich im Ofen geröstete Auberginen und Zucchini mit knackig-frischen Paprika, Gurken und Tomaten zu einem köstlichen, an Ratatouille erinnernden Salat vermischt. Der schmeckt als Beilage (auf meinem Bild zu Lebergeschnetzeltem italienischer Art) oder – mit ein bisschen Feta on top – genauso super als Hauptmahlzeit, die sich auch gut mitnehmen und im Büro/ in der Uni essen lässt. Vielleicht probiert ihr es ja einfach mal aus! 🙂

Ratatouille-Salat

Inspiriert von verschiedenen Rezepten auf Chefkoch.de. Du brauchst pro Portion:

  • 1 Aubergine (320g)
  • 1 Zucchini (190g)
  • 1/2 Paprika (130g)
  • 2 Tomaten (260g)
  • 1 kleine Zwiebel (50g)
  • 2 TL Olivenöl (2 x 5ml)
  • 2 EL Aceto Balsamico (20ml)
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Handvoll Basilikum
  • je eine Prise Knoblauchgranulat, Salz und Pfeffer
  • Topping für den Salat als Hauptmahlzeit: 100g Feta (light, + 168kcal)

Den Backofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Zwischenzeitlich das Gemüse waschen und putzen, die Zucchini und die Aubergine grob in Scheiben und dann in Würfel schneiden. Die Zwiebel halbieren und in dünne Scheiben schneiden, den Rosmarin hacken. Aubergine und Zucchini zusammen mit Rosmarin und Zwiebel sowie Salz, Pfeffer und Knoblauchgranulat in eine gut verschließbare Schüssel geben, 1 TL Olivenöl hinzugeben und kräftig schütteln, so dass sich Öl und Gewürze verteilen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und das Gemüse darauf verstreuen, im vorgeheizten Ofen 20 Minuten rösten lassen.

Zwischenzeitlich die Paprika in feine Streifen schneiden und die Tomaten würfeln, beides in die Schüttel-Schüssel geben. Das Basilikum in feine Streifen schneiden. Sobald das Gemüse aus dem Ofen fertig ist, dieses zu Tomaten und Paprika geben, das restliche Öl und den Essig sowie das Basilikum zugeben und wiederum gut schütteln. Zum Schluss falls gewünscht den Feta klein schneiden oder brösel und unter den Salat mengen.

Lass es dir schmecken!

Du hast das Rezept nachgekocht, ein Foto davon gemacht und es auf Instagram gepostet oder du hast es vor? Ich würde mich extremst freuen, wenn du den Hashtag #kochenmitderdicken verwendest – dann finde ich dein Meisterwerk direkt! 🙂

❤️💛💚 Alles Liebe 💚💛❤️

Kristina


Nährwerte

  • 303kcal pro Portion
  • 11g Fett
  • 47g Kohlenhydrate, davon 17g Zucker
  • 9g Eiweiß

Die hier aufgeführten Angaben sind als Hilfsmittel gedacht und ich übernehme für diese keine Garantie. 😉



3 thoughts on “Gemüseliebe: Ratatouille-Salat”

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