Das Leben ist zu kurz für schlechtes Essen. Erst recht, wenn man auf Diät ist.

Kernige Apfelmuffins

Kernige Apfelmuffins

Seid gegrüßt, liebe Kalorienzähler und alle, die es (nicht) werden wollen,

im Gegensatz zu den Linsenmuffins, die ich euch gestern vorgestellt habe, sind Apfelmuffins mit Haferflocken ein absoluter Klassiker in meiner Küche. Meine ersten Schritte in dieser Richtung waren allerdings noch deutlich kalorienreicher, enthielten viel Mehl, Zucker und auch Butter und waren damit nicht so ganz die kernig-gesunde Richtung, die ich mittlerweile so gerne mag.💛❤️💚

Es gibt viele Muffinteige, die von der Fluffigkeit und süße klassischer Teigzubereitung leben, eben von Fett und Zucker und geschmeidigem Rühren – sie passen aber halt schlecht in einen Diätplan und zudem muss ich zugeben, dass mir viele einfachen Rührkuchen trotz allem am Ende häufig zu trocken sind. Schon allein deswegen ist Obst im Teig immer eine gute Sache, mittlerweile fügt sich der süß-saure Apfel aber ganz herrlich in die Mischung aus Haferflocken und Weizenkleie, harmoniert mit den Nüssen und der Prise Zucker ebenso wie mit Limette und Zimt.👍

Dass ich mir das nicht einbilde, belegt die Erfahrung, die ich gestern mal wieder mit dem Mann machen durfte. Dieser Kerl (Liebe, mein Schatz!😉) ist der personifizierte Pygmalion-Effekt*, wenn es um „Diät“-Essen geht: Ich habe ihm in den letzten Monaten schon vieles untergejubelt, was kalorienärmer ist als vorher und fast immer hat es ihm geschmeckt. Das funktioniert aber umso schlechter, je mehr ich vorher betone, dass etwas außergewöhnlich ist…naja, so eine gewisse Grundskepsis gegenüber Neuem ist vielleicht nicht verkehrt, ich bin aber trotzdem dazu übergegangen, ihn erst probieren zu lassen und dann die Besonderheiten der Gerichte zu erklären. 🙈

*= selbsterfüllende Prophezeiung

Gestern kam er also von der Schicht, tigerte in die Küche und kam dann mit einem der Muffins zu mir ins Büro – frage nur „Ich hab einen mit Schmetterlingsförmchen – was ist das für ’ne Sorte?“ und auf meine lapidare Antwort „Apfel“ biss er beherzt hinein, um noch mit vollem Mund zu loben „Lecker, nicht zu süß, schön fruchtig!“ – wiederum konnte ich mir eine lapidare Antwort nicht verkneifen „Ist auch voll gesund.“ – „Echt?!? Hätt ich nicht gedacht, schmeckt voll normal…“ 😂

…Männer! Sagen wir jetzt mal nichts zur generellen Meinung gegenüber *gesundem* Essen, die lässt sich sowieso nur durch eine langwierige Taktik überlisten. 😜 Sein Lob zeigt mir aber, dass die Zeit gekommen ist, dieses Rezept jetzt endlich mal öffentlich aufzuschreiben, denn so sind die Muffins perfekt – sowohl kalorienarm als auch superlecker:

Kernige Apfelmuffins

Du brauchst für 6 Portionen:

  • 1 Apfel (vorbereitet ca. 90g)
  • 30g Rohrzucker
  • 30g Weizenkleie
  • 80g Haferflocken, Kleinblatt
  • 75g Naturjoghurt (1,5% Fett)
  • 100g Apfelmark (evtl. mit Mango oder Birne gemischt, je nach Vorliebe)*
  • 1 Ei
  • 1 EL Sonnenblumenöl oder anderes neutrales Öl
  • 20g Haselnüsse, gemahlen oder gehackt – je nach Belieben
  • 100 ml Milch
  • 1 Msp. Zimt
  • 1 Msp. Natron
  • ein Spritzer Limettensaft

*kann auch entweder durch mehr Joghurt ersetzt werden oder durch Apfelmus (dann kann man normalerweise den zusätzlichen Zucker weglassen)

Den Apfel schälen und in kleine Würfelchen schneiden (nicht zu groß, sonst bröseln die Muffins nachher auseinander. Den Ofen auf 160°C Heißluft vorheizen.

In einer Schüssel alle trockenen Zutaten miteinander vermischen. In einer anderen Schüssel Ei, Apfelmark, Naturjoghurt und Öl miteinander zu einer glatten Masse vermengen und dann alle trockenen Zutaten unterheben. Zum Schluss die Apfelstücke, die Milch und den Limettensaft unterrühren, so dass ein gut vermengter Teig entsteht.

Sechs Muffinförmchen bereitstellen (wie immer bei sehr fettarmen Muffins empfehle ich Silikonförmchen) und den Teig hineinfüllen – ich fülle immer bis zum Rand, also locker zwei gehäufte EL pro Förmchen. Die Muffins in den Ofen schieben und 30 Minuten backen.

Nach der Backzeit herausnehmen, vollständig abkühlen lassen und genießen. Unserer Meinung nach schmecken die Muffins besser, wenn sie über Nacht durchgezogen sind.

Du hast das Rezept nachgekocht, ein Foto davon gemacht und es auf Instagram gepostet oder du hast es vor? Ich würde mich extremst freuen, wenn du den Hashtag #kochenmitderdicken verwendest – dann finde ich dein Meisterwerk direkt! 🙂

Lasst es euch schmecken! 🙂

❤️💛💚 Alles Liebe 💚💛❤️

Kristina

Nährwerte

  • 168 kcal pro Portion
  • 5 g Fett
  • 22 g Kohlenhydrate
  • 6 g Eiweiß

Die hier aufgeführten Angaben sind als Hilfsmittel gedacht und ich übernehme für diese keine Garantie. 😉



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