Das Leben ist zu kurz für schlechtes Essen. Erst recht, wenn man auf Diät ist.

#missioncleanpossible: Superschokoladige Nutella-Muffins

#missioncleanpossible: Superschokoladige Nutella-Muffins

Seid gegrüßt, liebe Kalorienzähler & solche, die es (nicht) werden wollen,

der Kuchen ist schuld! Ganz allein ist der Kuchen schuld, dass ich so dick bin! Nicht die zu großen Portionen, nicht die Vorliebe dafür, aus dem Kühlschrank zu naschen, nicht meine Vorliebe für Vollfettprodukte, nein, ganz allein der Kuchen!

Quatsch, natürlich ist nicht allein der Kuchen schuld, aber ich mich auf die Suche danach begebe, was ich früher alles falsch gemacht habe, dann ist allem Süßen, was aus dem Ofen kommt, sicher und unzweifelhaft eine gewisse Schlüsselrolle zuzuschreiben! Jetzt, wo ich eine ganze Weile wirklich kaum Kuchen gegessen habe, ist mir nämlich wie ein Kronleuchter die Erkenntnis aufgegangen, dass es vielleicht gar nicht unbedingt der Kuchen war, den ich unbedingt essen und vor allem schmecken wollte, sondern dass ich vielmehr total scharf auf dieses Gefühl war, das sich einstellt, sobald man den Ofen öffnet: Der Duft des Kuchens strömt einem entgegen, das Backwerk schaut im Idealfall toll aus und im Gegensatz zu meiner Schreibtischtäterei, mit der ich die meiste Zeit des Tages beschäftigt bin, hat man etwas geschaffen. Nur das diese Schöpfung auch jemand essen muss und – eben sind wir am springenden Punkt angelangt – dieser jemand war für große Teile des Kuchens meistens ich, in Ermangelung anderer Abnehmer und aus dem sicherlich sehr sinnvollen Gefühl heraus nichts wegwerfen zu wollen, verspeiste ich Stück um Stück zu viel der Kalorienbomben, die sich natürlich postwendend auf meinen ausladenden Hüften häuslich niederließen.

Die Erkenntnis, dass mir das Backen als Beschäftigung und Hobby eigentlich viel wichtiger ist, als der Kuchen, hat mir seither auf jeden Fall geholfen, denn ich habe daraus nicht nur etwas für meine Ernährung gelernt, sondern auch über Erfolgserlebnisse im Allgemeinen: Wenn mich jetzt die Lust auf einen Kuchen überfällt, für den ich nicht die nötigen Abnehmer habe, versuche ich es immer erstmal mit anderen Sachen, bei denen man am Ende ein Ergebnis sieht: Ich widme mich einem kürzeren Kapitel in der Examensvorbereitung, damit ich endlich mal wieder ein gedrucktes Skript in den Händen halten kann, ich bügle einen Berg wäsche, den ich dann zusammengelegt vor mir aufstapele bevor ich ihn in den Schrank räume, damit ich auf einen Blick sehe, was ich geschafft habe oder ich erledige kleinere Punkte von der ToDo-Liste und mache einen Haken dahinter – einfach nur, um auch sehen zu können, dass etwas vorangeht.

Was ich damit sagen will? Diät ist manchmal einfach nur Selbstüberlistung! Wenn man versucht, sich und seine gewohnten Verhaltensweisen zu durchschauen, dann fällt es auch leicht, Ersatzstrategien zu entwickeln. Und wenn das dann doch so gar nicht klappt, dann kann man es ja vielleicht doch ausnahmsweise mit einem Stück Kuchen probieren. Aber natürlich nicht mit einem Frankfurter Kranz mit Buttercreme, sondern mit einer etwas kalorienärmeren Variante. Um da überhaupt mal in die richtige Spur zu kommen, habe ich einfach mal ein bisschen herumprobiert und herausgekommen sind Nutella-Muffins mit einer brownie-ähnlichen Konsistenz, die nicht nur bei mir, sondern auch bei den Nicht-Diät-Testern punkten konnten. Vielleicht probiert ihr sie einfach mal aus, wenn ihr Lust auf Kuchen habt…oder ganz dringend was backen müsst! 😉

Nutella-Muffins

Du brauchst für 6 Muffins:

  • 150g Naturjoghurt 0,1%
  • 1 Ei
  • 1 Banane
  • 30g Nutella
  • 50 ml Milch
  • 20 ml neutrales Pflanzenöl
  • 50g Vollkornweizenmehl
  • 1 Prise Natron
  • 25g Back-Kakao
  • 25g Haselnusskerne
  • 75g Haferflocken
  • 1 Prise gemahlene Vanille/ das Mark einer Vanilleschote

Den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Die Haselnüsse grob oder fein hacken, je nachdem wie groß ihr die Knusperstückchen in euren Muffins nachher gerne haben

möchtet (wer nicht gerne knuspert, kann natürlich auch gemahlene Nüsse nehmen!) und zusammen mit den anderen trockenen Zutaten (Mehl, Natron, Kakao, Haferflocken und Vanille in einer Schüssel gut vermischen.

In einer anderen Schüssel die Banane mit einer Gabel zu feinem Mus zerdrücken, Ei, Öl und Nutella zugeben und alles mit einem Schneebesen verquirlen. Die trockenen Zutaten nach und nach esslöffelweise unterrühren, so dass sich alle Zutaten gut verbinden. Zum Schluss noch die Milch in kleinen Schlucken unterrühren, damit der Teig mittelmäßig zähflüssig wird und die Masse in (am besten Silikon-) Muffinförmchen füllen.

Im vorgeheizten Backofen 20-25 Minuten backen.

Lasst es euch schmecken! 🙂

Du hast das Rezept nachgekocht, ein Foto davon gemacht und es auf Instagram gepostet oder du hast es vor? Ich würde mich extremst freuen, wenn du den Hashtag #kochenmitderdicken verwendest – dann finde ich dein Meisterwerk direkt! 🙂

❤️💛💚 Alles Liebe 💚💛❤️

Kristina


Nährwerte

kcal pro Portion Fett Kohlenhydrate (davon Zucker) Eiweiß
215 kcal 10,3 g 21,5 g (7,1 g) 7,3 g

Die hier aufgeführten Angaben sind als Hilfsmittel gedacht und ich übernehme für diese keine Garantie. 😉



Kommentar verfassen


Top
%d Bloggern gefällt das: