Das Leben ist zu kurz für schlechtes Essen. Erst recht, wenn man auf Diät ist.

Rhabarber-„Streuselkuchen“ in #hälsy

Rhabarber-„Streuselkuchen“ in #hälsy

Seid gegrüßt, liebe Kalorienzähler und alle, die es (nicht) werden wollen!

Bestimmt kennt ihr den Satzanfang „Kannste schon so machen, aber dann isses halt…“. Für gewöhnlich wird dieser ja mit 💩 fortgesetzt und manchmal ist da ja auch was Wahres dran. Meinen heutigen Post würden wahrscheinlich viele Menschen überschreiben mit „Kannste schon so machen, aber dann isses halt kein Kuchen.“ Möp, dumm gelaufen. Ich geb’s zu, eigentlich sollte ich über diesem Kuchen einem veganen Würstchen gleich einen Warnhinweis in gülden fluoreszierenden Buchstaben schreiben: „Obacht, Schelm, ob meiner 180 Kalorien pro Stück mute ich nur rein äußerlich an wie ein Kuchen, meine inneren Werte hingegen werden von Haferflocken und Weizenkleie bestimmt.“ Ist hiermit geschehen.

Trotzdem hat dieses Rezept hier seine Berechtigung, denn ich widme mich ja immer wieder (z.B. bei der Beantella, den Fruit Pancakes, dem Bärlauchpesto ohne Öl oder dem einfachsten Schokopudding der Welt) der Frage, wie man als Diät-haltender nicht zum Verzichtsguru werden muss, sondern wie man – natürlich mit Tricks und ein bisschen Fantasie – so manche Sachen zubereiten kann, ohne Butter, Schlagsahne, Zucker und all die anderen fiesen, aber unglaublich leckeren Zutaten in den Massen verwenden zu müssen, die im Ursprungsrezept stehen. Wir machen also nen Deal: Ich erschaffe hier mal schnell die neue Kategorie „Die Dicke experimentiert“ und ihr probiert den Kuchen aus, falls ihr wollt – ich schreib euch auch mal die „normale“ Variante dazu. Wenn nicht, backt ihr also einfach nen normalen Streuselkuchen. Oder den Rhabarber-Buttermilch-Kuchen. Oder ihr geht zum Bäcker und zieht euch ne fette Sahnetorte rein. Ich gönn’s euch – denkt beim ersten Happen an mich! 😏

Rhabarber-Streuselkuchen the #hälsy Way

Du brauchst für eine 28cm-Tarte-/ oder Springform:

  • 300g Rhabarber
  • 10 Blättchen Minze (optional)
  • 100g (Dinkel-) Mehl
  • 100g Haferflocken, Kleinblatt
  • 180 + 20g Weizen- oder Haferkleie
  • 100g Butter
  • 150g Apfelmus (gesüßt)
  • 100g Zucker

Für einen „ganz normalen“ Streuselkuchen:

  • 400g Mehl anstelle von Mehl + Haferflocken + Weizenkleie
  • 180g Butter anstelle von Butter + Apfelmus
  • 180g Zucker wegen der wegfallenden Süße aus dem Apfelmus

Den Ofen auf 150°C Heißluft vorheizen.

Den Rhabarber waschen (abgezogen werden muss er für gewöhnlich nicht) und in einer Schüssel beiseite stellen. Die Minze in feine Streifen schneiden und damit vermengen.

Alle weiteren Zutaten, zunächst nur mit 180g Weizenkleie zu einem – zugegebenermaßen etwas pappigen – Teig verkneten. Ca. die Hälfte davon in der Tarteform, die mit Backpapier ausgelegt eine bessere Figur macht, als Boden festdrücken. Den Rhabarber darauf gleichmäßig verteilen. Den restlichen Teig mit den verbliebenen 20g Weizenkleie verkneten und über den Rhabarber streuseln.

Im vorgeheizten Ofen 20 Minuten backen, herausnehmen und abkühlen lassen.

Du hast das Rezept nachgekocht, ein Foto davon gemacht und es auf Instagram gepostet oder du hast es vor? Ich würde mich extremst freuen, wenn du den Hashtag #kochenmitderdicken verwendest – dann finde ich dein Meisterwerk direkt! 🙂

Lass es dir schmecken! 🙂

❤️💛💚 Alles Liebe 💚💛❤️

Kristina

Nährwerte

  • 180 kcal
  • 8,2 g Fett
  • 16,2 g Kohlenhydrate (3 g Zucker)
  • 5,1 g Eiweiß



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