Das Leben ist zu kurz für schlechtes Essen. Erst recht, wenn man auf Diät ist.

Wer braucht da schon Pizza? Omelette-Variationen für den großen Hunger zwischendurch

Wer braucht da schon Pizza? Omelette-Variationen für den großen Hunger zwischendurch

Seid gegrüßt, liebe Kalorienzähler & solche, die es (nicht) werden wollen,

ich weiß nicht, warum, aber bis vor wenigen Wochen hatte ich noch nie ein Omelette gebacken. Saftige Rühreier, knusprige Spiegeleier mit weichem Dotter, Frühstückseier medium oder hartgekochte Eier auf Butterbrot mit Schnittlauch – ich konnte mich für all das begeistern, kam aber nie auf die Idee, ein Omelette in die Pfanne zu hauen. Dass ich es dann doch versuchte, hing zunächst erstmal mit ästhetischen Gründen zusammen, denn ich hatte große Lust auf ein Rührei mit Tomate und Mozzarella, wusste aber genau, dass das kein Instagram-Foto wert sein würde, denn jedes Mal, wenn ich das bisher gemacht hatte, konnte ich am Ende so viel Mozzarella drüber streuen, wie ich wollte, es wurde einfach kein hübsches, sondern immer nur ein äußerst leckeres Essen daraus.

Wenn aber nun, so meine Überlegung, Tomaten und Mozzarella statt mit dem Ei eine klebrige Verbindung einzugehen, auf dem Ei verbleiben würden, dann hätte das bestenfalls sogar Ähnlichkeit mit einer Pizza und Pizzen sind optisch ganz weit vor Klebstoff. So weit die Theorie. Ich würde euch jetzt gerne eine Geschichte von der fluchenden Dicken erzählen, die erst im dritten Anlauf ein ganzes Omelette servieren konnte und davon, wie ich die optisch misslungenen Versuche an den Mann verfütterte, aber: Es gelang auf Anhieb! Durch zahlreiche Fehlschlagsberichte gewappnet, hatte ich wohl gleich beim ersten Versuch so viel Geduld (denn genau die ist das Geheimnis) und Respekt vor zu viel Hitze, dass ich dem Ei genügend Gelegenheit gab, in aller Ruhe zu stocken. Mit Mozzarella wohl fast eine Viertelstunde.

Aber seitdem habe ich einen Narren an Omelettes gefressen und während ich meinem perfekten Grundrezept treu bleibe, probiere ich mich beim Belag in bester Pizzamanier durch alles, was schmeckt. Drei Varianten habe ich euch heute mitgebracht – vielleicht ist ja auch eine für dich dabei! 🙂

Omelette – Grundrezept

Du brauchst pro Portion:

  •  3 Eier
  • 2 EL Sahneersatz (7%)
  • Salz & Pfeffer
  • 1 kleines Stück Butter (5g) oder ein TL Öl zum ausbacken

Die Eier in eine Schüssel aufschlagen und mit dem Sahneersatz, Salz und Pfeffer mit dem Schneebesen kräftig verquirlen. Den Belag je nach Größe grob (z.B. Mozzarella, Tomaten) oder fein würfeln (z.B. Zwiebeln) oder in Streifen bzw. Ringe schneiden (z.B. Rohschinken, Basilikum, Oliven), Rucola einfach nur waschen und trocken schleudern.

Damit das Omelett ein Erfolg wird, brauchst du eine kleine Pfanne (meine hat einen Bodendurchmesser con 20cm) mit intakter Antihaftbeschichtung und einen Deckel dazu (notfalls geht auch ein Stück Alufolie): Die Butter in der Pfanne bei großer Hitze schmelzen, in der Pfanne gut verteilen (für Gleichmäßigkeit sorgt ein Silikon-Backpinsel) und die Eimasse hineingleiten lassen.

Den Belag (außer Kräutern und Salat) gleichmäßig darauf verteilen, mit Salz und Pfeffer bestreuen und den Deckel auf die Pfanne legen. Die Hitze auf halbe Stufe reduzieren und das Omelett vor sich hin stocken lassen. Bei mir hat das gut und gerne 10-12 Minuten gedauert, wobei ich nach ca. 7 Minuten die Hitze abermals auf Stufe 1 reduziert habe. Das Omelett ist fertig, wenn das Ei vollständig gestockt (und der Mozzarella geschmolzen) ist. Wer keinen Glasdeckel hat, sollte ab und an mal darunter schauen und den Stand der Dinge kontrollieren.

Das Omelett vorsichtig und unter lösen des Randes von der Pfanne (hier hilft ein Silikon-Teigschaber) auf einen Teller gleiten lassen und mit dem Basilikum/ Rucola bestreut servieren.

Lass es dir schmecken!

❤️💛💚 Alles Liebe 💚💛❤️

Kristina

Du hast das Rezept nachgekocht, ein Foto davon gemacht und es auf Instagram gepostet oder du hast es vor? Ich würde mich extremst freuen, wenn du den Hashtag #kochenmitderdicken verwendest – dann finde ich dein Meisterwerk direkt! 🙂

Variante 1 – Omelette mit Rohschinken, Tomate & Rucola

Für den Belag:

  • 1 Tomate (130g)
  • 2 Scheiben magerer Rohschinken (24g)
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 30g Rucola
  • 50g schwarze Oliven

Nährwerte

kcal pro Portion Fett Kohlenhydrate (davon Zucker) Eiweiß
430 kcal 33 g 9 g (3 g) 30 g

Die hier aufgeführten Angaben sind als Hilfsmittel gedacht und ich übernehme für diese keine Garantie. 😉

 Variante 2 – Tomate-Mozzarella-Omelette

Für den Belag:

  • 2 Tomaten (200g)
  • 1 Kugel Mozzarella (light, 125g)
  • 1 Handvoll Basilikum
  • 1 kleines Butter (5g)
  • Salz & Pfeffer

Anmerkung: Der angegebene Belag ist die Luxus-Variante, wer gerade nicht mehr ganz so viele Kalorien übrig hat, kann auch nur eine halbe Kugel Mozzarella und 1 1/2 Tomaten nehmen. Dann hat das Omelette ca. 430 kcal 😉

Nährwerte

kcal pro Portion Fett Kohlenhydrate (davon Zucker) Eiweiß
553 kcal 35 g 10 g (5 g) 49 g

Die hier aufgeführten Angaben sind als Hilfsmittel gedacht und ich übernehme für diese keine Garantie. 😉

Variante 3 – Omelette mit Tomaten, Oliven und Zwiebeln

Für den Belag:

  • 50g schwarze Oliven
  • 1 kleine Tomate (80g)
  • 1/2 Zwiebel (50g)
  • 30g geriebenen Käse (light)

Nährwerte

kcal pro Portion Fett Kohlenhydrate (davon Zucker) Eiweiß
452 kcal 36 g 8 g (4 g) 30 g

Die hier aufgeführten Angaben sind als Hilfsmittel gedacht und ich übernehme für diese keine Garantie. 😉

// @cathrinnathalie //



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